Best-Practice-Analyse für die Restrukturierung der FVA-Software und der zugehörigen Prozesse

 

Die FVA GmbH ist verantwortlich für die Entwicklung der FVA-Workbench® (FVA-Software) und die Integration der Softwarebausteine. Diese werden seit 40 Jahren von Forschungsstellen und der FVA in Forschungsprojekten entwickelt, erweitert und gewartet.

Um die FVA-Workbench® in Zukunft als tragfähiges Produkt der industriellen Nutzung bereitzustellen, bedarf es Anpassungen in Organisation und Technik, um im Umgang mit einer großen Menge forschungsnahen Legacy-Codes den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Im Fokus des dreimonatigen Projektes stand die Analyse der vorhandenen Organisationsstrukturen, des Softwareentwicklungsprozesses und der Legacy-Codebasis, auf deren Grundlage konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet wurden.

Herausforderung

Zur Analyse und Erarbeitung einer geeigneten Migrationsstrategie gehörte die Durchdringung des über Jahrzehnte gewachsenen, komplexen Gefüges des FVA-Netzwerkes, der verschiedenen Stakeholder und der angeschlossenen Forschungsstellen.

Dazu zählte die Befragung aller Projektbeteiligten unter Berücksichtigung der tatsächlich gelebten Prozesse. Zugleich bedurfte es einer eingehenden Betrachtung des Legacy-Codes, der aus nicht klar abgegrenzten Modulen zusammengesetzt ist, die untereinander in vielfältiger Beziehung stehen.

FVA GmbH

Die FVA GmbH unterstützt als Gemeinschaftsunternehmen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) und der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA) aktiv den Wissenstransfer aus der Forschung der Antriebstechnik in die industrielle Produktentwicklung ihrer Mitgliedsfirmen.

Copyright / Quelle: FVA GmbH

Lösung

In Zusammenarbeit mit der FVA GmbH und den in Deutschland führenden Experten der Clean-Code-Developer-Initiative, Ralf Westphal und Stefan Lieser, untersuchten die Software-Experten von generic.de die Legacy-Systeme und den Entwicklungsprozess der FVA. Anhand einer Quellcode-Analyse entstand ein Maßnahmenkatalog, der eine methodische Restrukturierung der Softwareartefakte nach Clean-Code-Kriterien vorsieht und es ermöglicht, den Entwicklungsprozess nachhaltig und flexibel für Erweiterungen zu gestalten.

Gestützt werden die technischen Maßnahmen durch das begleitende Änderungskonzept auf Organisationsebene. Beabsichtigt ist, die Herstellung und Wartung der Softwarebausteine von den Forschungsstellen auf die FVA GmbH zu übertragen. Auf diese Weise wird dem Anspruch der FVA und dem Wert der forschungsnahen Software Rechnung getragen: Während sich die Forschung ausschließlich auf den Gewinn neuer Erkenntnisse konzentriert, zeichnet sich die FVA GmbH für die daraus resultierende Entwicklung einer zukunftsfähigen und nach industriellen Qualitätsmaßstäben entwickelten Produktsoftware in Form der FVA-Workbench® verantwortlich.

Durch das Vorhaben wird das in der FVA gebündelte Know-how gewinnoptimierend strukturiert und einer effektiven, zukunftsorientierten Nutzung zugeführt.

Unsere Leistungen

  • Analyse der Legacy-Systeme und Softwareentwicklungsprozesse der FVA unter Einbeziehung aller Projektbeteiligten
  • Erstellung eines konkreten Maßnahmenkatalogs mit den Best-Practices des Clean Code Development
  • Entwurf eines Organisationskonzepts mit Fokus auf professioneller Software- entwicklung und produktnaher Forschung als zwei voneinander getrennte Kompetenzbereiche

„Die FVA-Workbench® vereinigt Forschung und Praxis – von heute für morgen.“

Über die FVA-Workbench® haben Anwender aus der Antriebstechnik die einzigartige Möglichkeit, innovative Produkte auf Basis aktueller Forschungsergebnisse zu gestalten.

Norbert Haefke, Geschäftsführer, FVA GmbH

Technischer Überblick

  • Lines-of-Code-Analyse des bereitgestellten Quellcodes in Bezug auf die Prinzipien und Praktiken des Clean Code Development

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Dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen bei der Analyse des bestehenden Softwarecodes, der Entwicklungsprozesse und unterstützen Sie bei der Neuentwicklung Ihrer Softwarelösung.

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